Eden's Spross und Menschen's Leid

Sanfte Winde wehten übers Land
Als das heil'ge Licht ihn endlich fand
In seine Seele schlug und strahlte
Und neue Träume in ihn malte

Die einst' düst're Welt in ihm verschwand
Und die sanfte Liebe ward entbrannt
Die ihm täglich neue Kraft verlieh
'Drum die Lieb' stets lieblicher gedieh

Doch wird schon bald ein Keim entstehen
Auf das er langsam wird aufgehen
Sich begierig um die Liebe schlingt
Und sie letzten Endes doch umbringt
22.4.11 14:00


Diagnose : schier aussichtslos

Mich hat es nach langer Zeit mal wieder erwischt.

Aber erst einmal vorweg. Ende letzter Woche kam ich nicht mehr zum Schreiben, weil ich stets so spät und erschöpft von der Arbeit kam.
Ab Samstag war es dann schon soweit, dass ich mich hundeelend fühlte.

Zuerst Husten und Halsschmerzen, dann Schnupfen und Niesen und am Ende das volle Programm mit Fieber und leichtem Kopfdröhnen.
Herrlich!
Nun ja, nach dem Sonntag, hoffentlich der schlimmste Tag der Erkältung, ging es langsam aber stetig besser. Obwohl mich immer wieder noch heftige Hustenanfälle plagen. Furchtbar.

Nun ja...ich werde mich nun auch mit Tee ins Bett begeben. Ihr werdet spätestens Karfreitag von mir hören, da dann mein verlängertes Wochenende anfängt.


Und nun, auf ins Kuschelkissenland!


18.4.11 21:50


Schnee oder Sonne / Kurz oder Lang

Ein simpler, schlichter, fast schon gemütlich träger Tag.
Die Sonne war auch überraschend präsent und ich unüberraschenderweise wieder unpassend angezogen (Rollkragenpullover und Sakko).
Es gab jedoch wieder weibliche Lichtpünktchen in der sonstigen dunklen Leere.
Zum einen wieder der Kurzschopf auf dem Arbeitsweg.
Zum anderen eine Postbotin, der ich in der S.-Siedlung begegnete, als ich auf dem Weg zu einem Kunden war.
Sie hatte auch kurze Haare, offenbar ist das 2011 mein Faible (..-g-), und war unglaublich süß, aber strahlte dennoch eine Stärke aus, die imponierte.
Obwohl ich morgen nicht mehr in der Gegend bin, gerate ich bereits in Versuchung, erneut dorthin zu gehen, um mit ihr vielleicht ins Gespräch zu kommen.
Ein ruhiger Abend mit ihr wäre wirklich das Highlight des bisherigen Jahres für mich!

...

Gerade hab ich mit einem Arbeitskollegen (streng genommen mein Vorgesetzter) gesprochen und ich hab heute weitaus besser abgeschnitten als er...-schmunzelt-
Und er ist noch lange nicht fertig, während ich schon in Boxershorts vor dem Fernseher / Computer sitze und mich entspanne!


Nächste Woche (oder übernächste, mein 'terminarisches' Gedächtnis ist furchtbar) geht es zum Skifahren...
Das kann ja etwas werden?!
Nun ja...ich versuche offen zu bleiben und Neues auszuprobieren, denn:
Ich könnte ja Spaß haben...-g-


In diesem Sinne, trollt euch, werte Leser.


13.4.11 19:08


Im Windschatten - Gedankenspur 2

Heute war ein Tag. Ein ganz guter will ich meinen.

Heute morgen hab ich wieder das kurzhaarige Mädchen gesehen. Wir haben denselben Arbeitsweg. Und auch die Zeit passt enorm gut.

Auf der Arbeit gab es zwar einen geringen Dämpfer wegen meines gestrigen Misserfolges, aber das spornte meinen Ehrgeiz nur an.
Dementsprechend habe ich auch einen verdammt guten Schnitt hingelegt, mit dem ich morgen - hoffentlich - Eindruck schinde.

Gut gelaunt wie ich dann ja war, ging es heim.
Daheim angekommen: Stille.
Köstliche, alles einnehmende Stille.
So selten kommt es vor, dass ich Stille zu schätzen weiß.

Nun ja, ein wenig nervig, aber dennoch erfüllend war der Hilferuf einer Freundin, die sich nun auch einen Blog machen möchte. Am Wochenende werde ich mich ihr mal mehr widmen!

Und nun wird ein guter Tag sanft ausklingen, mit einem nimm2-Bonbon, einer Zigarette und "Drawn Together".


PS: Ich wollte mich noch ausdrücklich für die Kommentare bedanken.
Die gaben diesem Tag eine ganz besondere Note und ich freue mich stets, wenn sich Leser hier einfinden und ihren Gedanken Ausdruck verleihen.

In diesem Sinne, einen angenehmen Abend euch allen und eine geruhsame Nacht.
12.4.11 21:30


Computerlogbuch, Sternzeit 20:47Uhr, Ortszeit

Erneut steht Jubel im Kreise der Familie an. Ich nehme natürlich nur gedanklich daran teil.

Ich würde gerne mal Dr.Pepper probieren, weiß aber nicht, wo ich die hier kaufen kann...und bin auch nicht interessiert genug, um mich zu erkundigen.

Der Tag verlief relativ ereignislos.

Zu Beginn war es nur eine Ahnung, dann eine nahende Gewissheit und nun ist es eine Tatsache! Ein Arbeitskollege von mir ist das Double eines alten Freundes.
Der alte Freund von mir heißt Andreas...und wir waren ziemlich gut befreundet. Und der Arbeitskollege heißt Bahram (oder so...-g-). Und sie ähneln sich äußerlich schon ziemlich, aber charakterlich ähneln sie sich wie ein Ei dem anderen.
Ich bekomme manchmal sogar eine Gänsehaut. Allerdings lässt es mich Nostalgie fühlen.

Aber ich weiß, dass ich nie mehr mit so einem Menschen (eng) befreundet sein könnte. Dazu habe ich mich einfach zu sehr verändert...



Das Grün schreitet vorran und ich erkenne kaum noch etwas anderes.
11.4.11 20:47


Um Haaresbreit' - gescheit gescheit

Tage ziehen ins Land.
Und die Natur erwacht. Es beginnt überall zu blühen und zu wachsen.
Leben, wo man nur hinsieht.
Und inmitten dieses pulsierenden Herzschlags stehe ich.
Erkenne nicht die Wipfel über mir und nicht das dunkle Erdreich unter mir.
Erkenne nicht die dunst'gen Weiten vor mir und nicht das verlass'ne Land hinter mir.
Was einst geschah ist nun verblasst und Liebe ward zu Hass.
Sie blickt verachtend zu mir auf und ich gespielt gelassen zu ihr hinab.
Mein Stolz (Arroganz) trägt mich am Tage und lässt mich in der Nacht beinahe ersticken.


Zu lang schon scheint es her, dass ich die Wärme eines anderen Wesens verspürte.
Zu lang schon...
Und dennoch ziehen weitere Jahre ins Land.

Was bleibt einem, wenn man am Ende eines Tages alles hat und niemanden zum teilen?

Wirre Gedanken des Zwielichts.
Verschwindet endlich!
10.4.11 23:27


Küss mich - Endlich

Ein romantischer Wirbelsturm erfasst meine Welt und wirbelt sie ordentlich durch.
Ella Endlich und ihr Song "Küss mich, halt mich lieb mich" sind mir endlich begegnet.

Das Lied steckt voller Kitsch und Romantik, aber auf eine angenehme Art und Weise.
Mit grandiosen Instrumenten wird die kräftige Stimme von Frau Endlich untermalt und wenn sie Zeilen wie:
"Ein Prinz der sein Leben sein Herz für mich gibt
Ein Kuß der die Nacht und den Zauber besiegt"
singt, schmilzt selbst mir das Herz in der Brust und ich fange an zu träumen.


Fazit: Für all die kleinen und großen Romantiker da draussen ein wahrer Leckerbissen und ordentlich Zunder für die Flamme der Leidenschaft.
10.4.11 18:55


Wo Fuchs und Hase sich 'Gute Nacht' sagen

Polternd, leise kreischend fährt die Straßenbahn in die Kurve zur Haltestelle und gleitet immer langsamer, bis sie schließlich zum Stillstand kommt.
Die Türen öffnen sich, niemand steigt aus, er steigt ein.
Mit einem Lächeln, dass nicht in diesen Spähren haust, lässt er sich auf einen Sitz gleiten.
Sanft strömen die Säfte durch ihn und er spürt das Leben.
Das Leben in ihm. Das Leben um ihn herum.
Landschaften aus Beton und Stahl ziehen an ihm vorbei und ein gewisser Schwermut senkt sich auf sein Gemüt.
Die Tatsache, dass man alleine ist, macht den Umstand der Einsamkeit nicht besser.
Es ist Zeit, sich eine Gefährtin zu suchen. Mit der man ein Stück des Weges gehen kann...vielleicht sogar bis zur Lichtung am Ende des Weges.
Die Welt versinkt im Zwielicht und dunkle Kreaturen kriechen aus den Schatten hervor. Lauern hinter Büschen, verstecken sich in Seitengassen, harren unter Brücken aus.
Erneut nimmt die Straßenbahn eine Kurve, dieses mal schärfer. Einer Harpie gleich entfleucht ihr das Getöse.
Verloren in Gedanken sieht er sich um.
Allein im Wagon. Allein unterwegs.
Weg.
Er erhebt sich und verlässt die Bahn. Auf dem Bahnsteig zündet er sich eine Zigarette an und lässt den Rauch langsam entweichen.
Etwas liegt in der Luft.
Der Duft der Veränderung.
Etwas Großes steht bevor.
Er kann es beinahe schmecken.
Es ist schon verdammt nah.
Mit diesem Lächeln setzt er sich in Bewegung, nimmt die Stufen mit einer Leichtigkeit, der jede Anmut fehlt.
Setzt sich in Bewegung um sich seinem Ziel zu nähern. Setzt sich...in Bewegung...um vorwärts zu kommen.

Auf zu neuen Welten.In denen sich Fuchs und Hase 'Gute Nacht' sagen können.
10.4.11 16:36


Freaky like me?!

Wochenende...
Und seit 16Uhr ist auch bei mir Schluss mit Arbeit für diese Woche.
Es ist schon verdammt anstrengend. Aber es gefällt mir...noch.
Sicher kein Job für die Ewigkeit, doch der Augenblick findet Gefallen daran.

Kälte und Hitze hüllten mich diese Woche ständig ein. Ein auf und ab, das einem schlecht wird. Jetzt gerade friere ich wieder unsagbar...okay, ich bin auch leicht bekleidet, dennoch!
Und vor 2 Stunden noch, schwitzte ich mir sämtliche Partikel aus den Poren.
Furchtbar.


Gestern sagte jemand, jemand spezielles, zu mir etwas, das mich wirklich breit schmunzeln ließ.
"Bei deinen Launen kriegt man ja ein Schleudertrauma..."
Für all diejenigen, denen der Satz nichts sagt, er stammt aus Twillight, dem ersten Teil.
Und für alle die sich fragen, warum ich das weiß: ich war mehr oder weniger gezwungen den Film zu sehen.

Jedenfalls musste ich so schmunzeln, weil das so auf mich passte und es von der Person kam, mit der ich den Film vor Äonen gesehen hatte.

Na ja, egal.

Ich bin müde, aber will nicht schlafen.
Ich bin satt, aber will essen.

Freaky like me?!

9.4.11 18:06


Als ob man einen Ameisenhügel beobachten würde...

Was für ein Tag.
Innere Unruhe.Erschlaffende und ausgezerrte Muskeln.Völlige Erschöpfung.
Aber es ist gut, zu wissen, dass man etwas geschafft hat.
Herrlich die diversen Eindrücke der Menschen auf mich zu erleben.
Es gibt ein paar Stereotypen, mit denen man meine meisten Kunden kategorisieren könnte:


Typ 1
Dieser Typ ist schrecklich verängstigt und man findet ihn meist unter älteren, oft allein stehenden, Damen. Sie würden am liebsten gar nicht erst die Tür öffnen (und viele tun dies auch erst gar nicht).
Wenn man mit ihnen redet, versuchen sie alles, um diese schrecklich unangenehme Situation so schnell wie möglich zu beenden, fast immer auf die galante Art, die Tür langsam während des Gesprächs zu schließen, bis sie ins Schloß fällt.


Typ 2
Völlig entnervt und verärgert, ehe man nur ein Wort gesagt hat, weil ihm ja jeder nur eine Waschmaschine und einen Trockner verkaufen möchte. Zuhören kann dieser Typ nur ganz schlecht und wenn er es doch einmal tut, so fällt er einem immer wieder in den Satz.


Typ 3
Augenscheinlich ein Typ, der einem zuhört, einem das Gefühl gibt, dass man hier völlig richtig ist und einem Hoffnungen macht, endlich mal einen leicht verdaulichen Kunden gefunden zu haben. Doch dann, kurz vor'm Abschluss kommen Bedenken auf und man beschließt sich, auf die "Lassen-sie-mir-etwas-hier-und-ich-schaue-es-mir-in-Ruhe-an"-Schiene zu wechseln.
Wieder 25 Minuten für die Katz...


Typ 4
Der angenehmste Typ von allen, denn dieser Typ ist von Veränderungen nicht so verschreckt, wie seine Leidensgenossen. Er hört zu, fragt nach, ist oft skeptisch, aber lässt sich überzeugen und wagt am Ende den Sprung ins Wasser.
Manchmal ist dieser Typ zwar sehr nervig, weil man ein sympathisches Verhältnis aufbaut und er einem alle möglichen Anekdoten an den Kopf schwatzt, aber was tut man nicht alles, für einen Abschluss...



Nun ja...ich muss endlich mal mein Hirn in den Leerlauf bringen.
Adieu



P.S.: Habe die Gedichte (Frühling, Sommer und Herbst) schon erneuert. Der Rest wird am Wochenende weiter bearbeitet.
4.4.11 21:32


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